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Ohne Worte, oder, in den Worten meines Ex-Kollegen C. W. bei GIGA: “Jetzt lassen wir einmal die Bilder sprechen”.


Ohne Worte, oder, in den Worten meines Ex-Kollegen C. W. bei GIGA: “Jetzt lassen wir einmal die Bilder sprechen”.


Blüten! Viele Blüten! Nagut, Knospen. Blütenbabys!
So siehts derzeit aus auf meinem Balkon:
Außerdem ist die Cosmea-Mischung ‘geschlüpft’, die ich beim letzten Update gesät habe:
Doch nun muss ich eine traurige Mitteilung machen: BLATTLÄUSE! Eine KATASTROPHE! Meine Kapuzinerkresse wird von Horden von dicken, fetten, saftsaugenden Vampirläusen belästigt. Im Moment weiß ich mich nur mechanisch dagagen zu wehren, in dem ich sie von den betroffenen Stellen entferne, aber da werde ich auf Dauer nicht gegen die Plage ankommen:
Von den Hausmitteln auf blattlaus.de überzeugt mich als Erstopfer recht wenig - ich bezweifle außerdem, in Erlangen Marienkäferlarven kaufen zu können. Eventuell mal Tabaksud probieren wenns schlimmer wird, allerdings glaube ich dass das a) stinkt den selber zu kochen b) habe ich Angst dass mir der ganze Sud ins Erdreich gerät und dann meine Kapuzinerkresse a) eingeht oder b) später nach Tabak schmeckt. Für Erfahrungen mit Hausmitteln gegen Blattläuse bin ich dankbar.
Da mir mein kleiner Garten auf dem Balkon im Moment geradezu davonwächst, hier nochmal ein Update. In beiden Kästen wächst und gedeiht es prächtig - ich bin schon gespannt wenn und wann die Pracht erstmal das Blühen anfängt! So sieht es derzeit aus:



Da mir jetzt die Blumenkästen ausgehen, plane ich gerade, in einem kleinen Topf noch eine weiß-rosa-pinke Cosmea-Mischung anzupflanzen. Die sieht folgerndermaßen aus:
Das wird sicher toll, wenn alles so schön weiterwächst wie im Moment. Fragt sich nur was aus der ganzen Pracht eigentlich werden soll wenn ich mal in Urlaub fahre? Muss ich mal meine McGuyver-Qualitäten bemühen und eine Bewässerungsvorrichtung basteln oder sowas. Ich habe auch schon ein kleines Sonnendach auf meinen Balkon gebastelt, aber die Erfindung hat noch einige latante Mängel, an denen ich erst einmal arbeiten muss… Im Moment bleibt man noch an diversen Schnüren hängen wenn man versucht den Balkon zu betreten. Deshalb zeige ich davon im Moment auch lieber noch kein Bild. Aber ich werde dran arbeiten wenn ich wieder gesund bin, im Moment muss ich nämlich Antibiotika nehmen, bähh.
Dieser Eintrag ist jenen Menschen gewidmet, die schon einmal versucht haben, Goldfische aus einem großen Teich zu fangen. Mit einem Kescher. Diese kleinen Viecher sind so immens lernfähig und flink, dass man vielleicht alle drei Tage einen erwischt. Die reproduzieren sich in dem Fall dreimal so schnell wie man sie fängt. Nach etwas Recherche und nachdem ich gestern schon fast in den Teich meiner Eltern geplumpst wäre, werde ich demnächst mal eine Kleinfischreuse ersteigern und hoffen, dass da ein paar Fischies jeden Tag drin sind. So nennt sich (in etwa) ein mit einem Netz umspannter Drahtkegel mit einer oder zwei kleinen Öffnungen und einem Innenraum, aus dem die Fischies, sind sie erst einmal drin, nicht wieder herausfinden. Man lernt nie aus!
Oder ich machs einfach wie Ernie und Bert:
Tadaaa! Das Wetter ist prächtig, und meine Pflänzchen auf dem Balkon wachsen zu Pflanzen heran. Die Bauernwiese wuselt schon fleißig im Blumenkasten herum, und die Kapuzinerkresse hat bald handtellergroße Blätter! Beim gießen heute habe ich auch verstanden, was genau mit dem “Lotus-Effekt” bei der Kapuzinerkresse gemeint ist: Eine Oberfläche, von der Wasser spurlos abperlt. Es klingt zwar gar nicht so spektakulär, aber in Wirklichkeit ist es phänomenal! Wirklich! Gießen ist plötzlich mehr als nur gießen, es ist ein Sinnesfeuerwerk! Ich habe natürlich gleich mal mit ein wenig Wasser herumgespielt und -gespritzt, allerdings ist der ganze Vorgang auf einem Foto schwer einzufangen. Auf jeden Fall genau das richtige für Spielkinder wie mich! Und wer mich mal meinen Balkon besucht darf es auch selber ausprobieren. Außerdem: Der Bauerngarten und die Kapuzinerkresse aus der Vogelperspektive.
Auf meinem Balkon befinden sich seit neuestem zwei Wespennester. Zumindest habe ich die Nester erst seit neuestem bemerkt. Und ich mag keine Wespen. Ich habe nichts gegen sie persönlich, aber ich möchte sie nicht direkt auf meinem Balkon in Augenhöhe rumschwirren sehen. Allein schon der Gedanke, dass sich gerade zig Wespen in ihrem Nest auf meinem Balkon vor dem Wind verkriechen - oder was auch immer Wespen so tun an einem Tag wie diesen - treibt mir einen Schauer über den Rücken. Dann spüre ich plötzlich imaginäre Wespen in meinem Genick. Bäh. Wenn also bereits wer Erfahrung im Kampf gegen Killerwespen gesammelt hat, möge er sie mit mir teilen.
Dafür teile ich meine neu gesammelte Erfahrung, wie dieses ganze Summgetier auf Englisch heißt:
Wespe - wasp, yellowjacket
Biene - bee
Hummel - bumblebee
Hornisse - hornet
Und weils ebenfalls summt: Ein Kolibri ist ein hummingbird.
Da heute entgegen aller Erwartungen das Wetter recht schön war, hier nun die Fotos zum Bauerngarten, sowie als Bonus zwei Fotos von der Elektro-Kapuzinerkresse. Man sieht mit Pfeilen markiert, wo sich letztere unterirdisch vermehrt und neu sprießt.
Jetzt fängt es an zu gewittern. Egal. Heute wird gegrillt, bei jedem Wetter, und sollte es hageln brauchen wir keine Eiswürfel in unseren Drinks!!!
Gerne würde ich euch an dieser Stelle ein Foto der bereits bis zu zwei Zentimeter hohen, überall sprießenden Pflänzchen präsentieren, die sich in den Blumenkästen meines Balkons räkeln. Leider regnet es draußen, und da “bewölkt, vereinzelt Schauer, 10 Grad” auch gerade meiner Stimmung entspricht, die demzufolge nicht gerade sonnig ist, werde ich mich nicht noch physisch in den Regen nach draußen stellen. Der Fotobeweis muss also noch warten. Aber ich kann euch versichern, dass die Bauernwiese erste Sprößlinge vorzuweisen hat, und auch die Kapuzinerkresse keimt, und vermehrt sich sogar unterirdisch (echt unglaublich, da wachsen kleine Kapuzinerkressepflänzchen wo ich gar keine angebaut habe). Außerdem hier ein kleines Stück unnützen Wissens, das bei mir in unproportional großen Mengen vorhanden ist:
“An heißen Sommerabenden soll sich die Kapuzinerkresse manchmal elektrisch entladen, was in der Dunkelheit sichtbar ist.” (Wikipedia)
Ob das stimmt, werde ich diesen Sommer versuchen herauszufinden. Apropos Quell des unnützen Wissens: Ich wusste heute in der Mensa sogar, welcher Sherpa zusammen mit Sir Edmund Hillary als erstes den Mount Everest bestiegen hat: Tenzing Norgay. Ich habe sogar schon in dem Zimmer in einem kleinen nepalesischen Bergdorf namens Namche Bazar übernachtet, in dem laut der Besitzerin des Guesthouse Sir Edmund Hillary vor seiner Erstbesteigung geschlafen hat. Aber das ist wohl nicht so einfach herauszufinden ob das stimmt wie Kapuzinerkresse zu beobachten.
Von dem ersten Versuch, eine kleine Bauernwiese auf meinen Balkon erblühen zu lassen, ist leider nicht viel übrig geblieben:
Ich habe zuviele Samen in den kleinen Aufzuchttopf gegeben, worauf ich die kleinen Pflänzchen verfrüht nach draußen auf den Balkon setzen musste, damit sie sich nicht gegenseitig erdrücken in ihrem kleinen Topf. Dummerweise waren sie noch so klein, dass beim Versuch des verpflanzens etwa 80% ihr junges Blumenleben lassen mussten. Zehn weitere Prozent scheiterten am Regen, Hagel und Schnee. Deshalb startet das Projekt Bauerngarten heute einen neuen Anlauf, draußen, auf dem Balkon, bei den wenigen übriggebliebenen Bauernblumen. Ohne Aufzuchttopf, direkt in medias res. Der Progress, sollte es einen geben, wird natürlich in einem offiziellen Statusbericht hier kundgetan. Möge das Wetter mit uns sein.