Gespeichert unter: Phantasmagorien | Schlagworte: Fett, Katzen, Taschenkatze, Taschendrache, Spiegel, Katzenallergie, Mucki, Siegfried und Roy
Katzen sind so wundervolle Geschöpfe. So eigensinnig, emotional, unterschiedlich, stur, toll und faszinierend - wie wir selbst. Katzen sind ein magischer Spiegel, in diesen riesigen, wundervollen Augen mit der geschlitzten Pupille erkennen wir uns zuallererst selbst. Meine seelenverwandte Lieblingskatze ist ja irgendwann verschwunden und mit ziemlicher Sicherheit schon tot, aber zumindest eine ihrer Nachkommen verweilt noch bei den Nachbarn meiner Eltern. Mucki. Die auf meinem Bett in meinem Beisein geboren wurde und aussah wie ein kleiner weißer Tiger aus Siegfried & Roys persönlichem Zoo:
Leider ist mein kleiner weißer Tiger inzwischen so fett, dass die schwarz-weißen Streifen auf Bauch und Rücken nicht mehr schwarz-weiß sind, sondern zu einem einzigen Grau zerlaufen sind. Und da ihre Großmutter auch eine Wildkatze war, die mein Bruder in Kroatien aus einer Kläranlage gerettet hat, ist ihr Kopf und ihr Restkörper im Vergleich zum riesigen Bauch jetzt ziemlich unproportional. Das sieht dann so aus:
Meine kleine Mucki… jetzt wird sie halt schon langsam ganz schön alt, geboren am Muttertag 1994. Hach, Katzen… Ich hätte gerne eine Taschenkatze. Die immer ganz klein bleibt und die man immer mit sich rum tragen kann. Immerhin sollte ja schon 2007 die Allergikerkatze auf den amerikanischen Markt kommen. Wieso nicht auch eine Taschenkatze? Oder hey, einen Taschendrachen. Der spuckt Feuer wenn man ihn am Schwanz zieht, und dann kann man sich im Winter die Händer dran wärmen. Oder im Restaurant die romantische Kerze anzünden, wenns der Kellner mal wieder vergisst.



