Gespeichert unter: Weltfrieden | Schlagworte: China, Dalai Lama, Dummheit, Gewalt, Petunientopf, Politik, Pottwal, Tibet, Weltfrieden
Im Moment wird man zwar mit Tibet-News nur so überschüttet, aber auch wenn es der 348.875ste Kommentar dazu ist, muss ich nun doch mal was dazu loswerden. Den kürzlichen Offenbarungen der chinesischen Regierung zufolge, ich zitiere von der Süddeutschen Zeitung, hat der Staats- und Parteichef Hu Jintao dem Dalai Lama mal wieder vorgeworfen, “Gewalt anzustacheln und die Olympischen Spiele in Peking sabotieren zu wollen”. Argh. Da könnte ich echt durchdrehen. Hallo?? Wer ruft denn dauernd dazu auf, gewaltfrei vorzugehen und droht mit Rücktritt bei einer Eskalation?? Aha! Der Dalai Lama. Und wer sagte schon ganz zu Anfang der neu aufgebrodelten Tibet-Tragödie, dass ein Boykott der Olympischen Spiele keine gute Idee wäre? Oh, welch Überraschung, der DALAI LAMA. Die chinesische Regierung ist entweder a) wirklich saublöd oder b) sie tut saublöd. Es ist doch echt kein Wunder, dass die tibetische Bevölkerung nach 50 Jahren Gewaltlosigkeit im Sinne vom Dalai Lama mal austickt, weil die Gewaltlosigkeit eben nichts zu der Verbesserung ihrer Lebenssituation beigetragen hat. Und sie von Schwachköpfen regiert werden, die entweder doof sind oder zumindest so tun als ob. Der Dalai Lama ruft zwar immer noch zur Gewaltfreiheit auf, aber ob sich die Tibeter aus ihrem Frust heraus davon noch lange beeindrucken lassen ist eine andere Sache. Und mit dem Dalai Lama will die chinesische Regierung nicht reden, weil? Genau, er zu Gewalt anstachelt. Da beißt sich die Katze in den Schwanz, das ganze ist so paradox und absurd wie ein Nutellabrot mit Salami und Holzschrauben. Oder ein Pottwal und ein Petunientopf. Oh no, not again…
Hier übrigens der paradoxe Beweis dass sich die Chinesen sogar selber boykottieren. Da helfen ein paar Chinesen irgendwas beim Tragen der olympischen Fackel und löschen sie bei der Übergabe. Aus Versehen. Hihi.