Gespeichert unter: Im falschen Film | Schlagworte: Spinnen, Dusche, Rasierer, Tod
Heute ging es den Wespen auf dem Balkon an den Kragen, aber das nur so nebenbei. Denn was ich eigentlich erzählen will, fiel mir heute im Badezimmer ein, beim Anblick einer ganz widerwärtigen (lebendigen) Spinne auf dem Boden meiner Dusche. Als ich nämlich noch in Köln gewohnt habe, fand ich dort eines Tages ebenfalls eine (tote) Spinne in meiner Dusche. Allerdings war diese Spinne nicht auf irgendeine gewöhnliche Weise gestorben: Ich bin zwar kein Forensiker, aber diese Spinne war eindeutig von irgendetwas erschlagen worden. Nun gab es dafür aber nur eine (sehr absurde) Erklärung, wie sich der Tod der Spinne ereignet haben konnte. Zu der Zeit hatte ich meinen Nassrasierer an der Wand der Dusche hängen, dessen Halterung mit einem Plastiksaugnapf an den Fliesen festgemacht war. Und der lag ebenfalls auf dem Boden der Dusche - er war also heruntergefallen, die Art von Halterung löst sich schließlich ab und an mal.
Die Schlussfolgerung: Der Nassrasierer hat sich also just in dem Moment von der Wand gelöst, als die Spinne gerade in der Dusche auf ihren widerlichen acht Beinen herumstolziert ist. Und dann ist der Rasierer auch noch genau so auf dem Boden der Dusche aufgekommen, dass er dabei die Spinne erschlagen hat.
Was für ein unfassbares Pech muss man bitte als so eine Spinne haben, um von einem herabstürzenden Nassrasierer erschlagen zu werden? Das erinnert mich jetzt gerade an den Eintrag vor ein paar Tagen, der von der TV Serie So gut wie tot - Dead like me handelte, in der die Hauptdarstellerin “von einem vom Himmel fallenden, nicht verglühten Toilettensitz der Raumstation MIR erschlagen” wird. Ist ja so ungefähr vergleichbar, würde ich mal behaupten. Zumindest stelle ich mir beides höchst unangenehm vor.